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Berichte 2009
Siebte Runde: Lokales PDF Drucken E-Mail

Hauck und Helbig mit Siegen

Aus lokaler Sicht ist für die Spieler aus Neustadt und Umgebung die siebte Runde des Pfalz Opens heute ein eher durchwachsener Tag nach dem exzellenten Auftritt in Runde sechs.

Heiko Hauck
Einen schönen Sieg erspielt der Schwegenheimer Heiko Hauck gegen Tomas Segerberg. Für Hauck eine anstrengende Woche: „Ich gehe vormittags arbeiten und spiele nachmittags beim Turnier. Heute konnte ich mich einmal überzeugend durchsetzen. Wenn meine Niederlage durch Handyklingeln nicht wäre, stünde ich deutlich besser dar. Es macht insgesamt aber sehr viel Spaß hier zu spielen." Und er hat seinen Sohn Adrian Hauck dabei, der erste Erfahrungen bei einem so großen Turnier sammeln will. Der 13-jährige Adrian Hauck muss noch eine Menge Lehrgeld gegen erfahrene Gegner zahlen, hatte aber schon ein paar Gegner am Rande der Niederlage gebracht.

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Achte Runde: Lokales PDF Drucken E-Mail

Nervöser Wahl im Duell gegen Wiesner

Paula WiesnerDas Turnier biegt in die Zielgerade ein. Die achte und damit vorletzte Runde wurde gespielt. Langsam kristalliert sich heraus, wer noch eine Chance hat auf einen der vorderen Plätze oder einen der vielen Rating-Preise.

 

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Bericht der ersten Runde PDF Drucken E-Mail

Favoriten siegen (nicht immer, aber zu 90%)

324 Teilnehmer sind es schließlich, die beim 2. Pfalzopen in der ersten Runde an den Brettern sitzen. Über dreißig Großmeister und insgesamt weit über 100 Titelträger aus vier Kontinenten und 35 Ländern spielen um 25.000 Euro Preisgelder. Europameister Sergei Tiviakov führt die elitäre Setzliste an. Aber auch der vielfache polnische Landesmeister und Titelverteidiger Tomasz Markowski ist wiedergekommen. Mit Alexander Graf, Rainer Buhmann und Thomas Luther sind drei langjährige deutsche Nationalspieler am Start.

Elisabeth Pähtz

Die deutsche Frauen Nummer Eins Elisabeth Pähtz (Foto) hat harte Konkurrenz um den Preis der besten Frau. Mit Anna Muzychuk ist die Weltranglistensechste am Start. Auch die Vorjahressiegerin die ukrainische Frauengroßmeisterin Natalia Zdebskaja ist sicherlich wieder eine ernsthafte Anwärterin. Heute jedoch mußte sich die deutsche Nationalspielerin zunächst mit den Neustadter Gerhard Wahl messen. Knapp 50 Züge konnte sich der um fast 400 Wertungspunkte schwächer eingestufte 52jährige gegen die ehemalige Junioren-Weltmeisterin 2005 halten, bevor Pähtz siegte.
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Bericht der zweiten Runde PDF Drucken E-Mail

Großmeisterduelle Teil II

Alon Greenfeld

Ein großmeisterliches Duell in der zweiten Runde des Pfalz Opens gibt es zu vermelden. Der viertplazierte Ukrainer Yuriy Kuzubov trifft auf die deutsche Frauengroßmeisterin Bettina Trabert und gewinnt. Sonst zählen, wie in der jeder zweiten Runde eines großen Opens, immer noch die Duelle Profi gegen Amateur. Und so mancher gestandener Großmeister muss Federn lassen. Die 19jährige Judith Fuchs, deutsche Nationalspielerin im JOM Team, schlägt den starken Israeli Alon Greenfeld (Bild). Auch die 9-jährige Paula Wiesner macht wieder von sich reden: Sie spielt remis gegen mehrfachen Pfalz-Meister Herbert Dietzsch aus Pirmasens (ELO 2197).

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Bericht der dritten Runde PDF Drucken E-Mail

Die ultimative Herausforderung für das Hirn 

Der Triathlon ist die härteste Prüfung für den Körper. Kaum ist eine Aufgabe unter schier unmenschlichen Belastungen vollbracht, da beginnt die nächste, ebenso fordernde Aufgabe an den verbleibenden Resten der Kräfte brutal zu nagen. Eine der größtmöglichen Folterungen für Hirn und Geist sind Doppelrunden im klassischen Schach. Diese zwei Mal sechs Stunden mögliche Spielzeit standen heute auf dem Programm beim 2. Pfalz Open. Die heutige zweite und insgesamt dritte Runde des Turniers war so eine ultimative Herausforderung für das Hirn.

Alexander GrafDa gibt es dann die, die profitieren. Dazu gehörte heute der Amerikaner Michael Encke. Er hat vier Monate in Tübingen Deutsch gelernt, doch nun studiert er in seiner Heimat und hat den Wunsch Rechtsanwalt zu werden. Hierher kam er bewusst des Schachs wegen. „In meiner Heimat gibt es kaum Turniere und so starke ganz selten. Und in Deutschland bin ich gerne“ Er möchte ein FIDE – Rating erwerben und denkt, dafür ist Neustadt an der Weinstraße der richtige Platz.

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Bericht der vierten Runde PDF Drucken E-Mail

Da waren es nur noch drei ...

 

ISergei Tiviakovn der Spitzengruppe enden ganze drei von acht Partie mit einem Sieg. Schon früh siegt  Titelverteidiger Tomasz Markowski gegen den Berliner Internationalen Meister Rene Stern. Der in der Setzliste an Zwölf gesetzte ukrainische Großmeister Vladislav Borovikov setzt sich ungefährdet gegen den französischen IM Anthony Wirig durch. Am Spitzenbrett kontert der Niederländer Sergei Tiviakov einen Angriff des für Wiesbaden spielenden Großmeisters Sarunas Sulskis aus und gewinnt nach fünf Stunden. Tiviakov (Bild rechts), Markowski und Borovikov  führen mit vier Punkten aus vier Partien.

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